GesundheitsBlogger http://www.gesundheitsblogger.info Blog für Medizin und Gesundheit Sat, 21 Apr 2012 18:12:45 +0000 en hourly 1 Stifter für die Hospizbewegung gesucht http://www.gesundheitsblogger.info/2012_04/stifter-fur-die-hospizbewegung-gesucht-103.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_04/stifter-fur-die-hospizbewegung-gesucht-103.html#comments Sat, 21 Apr 2012 18:12:45 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=103 Die Hospizbewegung wird seit ihrem Beginn sehr wesentlich von bürgerlicher Bereitschaft getragen. Das Spenden ist ein wesentlicher Teil dieses Engagements. Es bedarf auch in der Zukunft möglichst vieler Individuen, die sich mit ihren persönlichen und monetären Möglichkeiten für schwerstkranke und sterbende Patienten engagieren.

Die bundesweite Initiative “Stiften für Hospiz” ist Jahre 2010 unter der Schirmherrschaft der damaligen Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) gestartet worden.

“Stiften für Hospiz” möchte mit Feierlichkeiten, wie etwa dem “Stiftergespräch” im Schloss Britz, die Öffentlichkeitsarbeit im Hospiz- und Palliativbereich stützen. Noch mehr Personen spllen von der Hospizidee überzeugt und dazu animiert werden, die Hospizarbeit durch Stiftungsneugründungen zu unterstützen. In der Bundesrepublik sind gut 90 Stiftungen in der Unterstützung von Schwerstkranken und Sterbenden aktiv. Stagnierend ist jedoch die Zahl der Stiftungsneugründungen.

Weitere Informationen unter www.stifter-fuer-stifter.de

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Wie wäre es roh? http://www.gesundheitsblogger.info/2012_04/rohkost-rezepte-99.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_04/rohkost-rezepte-99.html#comments Mon, 16 Apr 2012 20:30:10 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=99 Jeder Mensch braucht eine andere Ernährung.

Manche Leute essen gerne viel Fleisch, andere hingegen nur Gemüse, die einen essen gerne im Restaurant, die anderen kochen lieber selbst … . So verschieden die Leute sind, so verschieden ist auch ihre Ernährung!

Während die meisten Leute am ehesten Obst roh essen, jedoch Fleisch und Gemüse lieber gekocht oder gebraten genießen, gibt es eine wachsende Anzahl betont gesundheitsbewusster Menschen, die es wagen, auch Gemüse roh zu essen. Die ganz hart gesottenen Zeitgenossen essen sogar Fleisch roh, obgleich dies bei den zarter besaiteten Mitmenschen unter uns ein spürbar mulmiges Gefühl in der Magengegend aufkommen lässt!

Unter den Kochenthusiasten gibt es folglich manche, die dieses Wort nicht verdienen … , denn wer ausschließlich Rohkost zu sich nimmt, kocht schließlich nicht. Nun, auch wenn es bei der Zubereitung von Rohkost nicht ums Kochen an sich geht, sind Rezepte hierfür dennoch immer sehr hilfreich und gerne gesehen! So erfreuen sich Rohkost Rezepte immer größerer Beliebtheit in der Rohkostgemeinschaft. Je vielfältiger das Repertoire eines Hobbykochs, oder Essenthusiasten, ist, umso leckerer fällt die ganz persönliche Speisekarte zu Hause dann auch aus!

Man muss Rohkost nicht mögen. Sollte man sich aber für das Thema Rohkost an sich interessieren, stehen einem im Internet eine Fülle von Rezepten zur Verfügung! Ob roh wirklich immer besser ist als gekocht, darüber sollte jeder sich selber seine eigene Meinung bilden.

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Der Patient im Mittelpunkt der Krebsforschung http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/der-patient-im-mittelpunkt-der-krebsforschung-97.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/der-patient-im-mittelpunkt-der-krebsforschung-97.html#comments Wed, 21 Mar 2012 17:52:21 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=97 Neue Medikamente gegen den Krebs, Finanzierbarkeit moderner Therapien und verbesserte Früherkennungsmaßnahmen waren bislang die hauptsächlichen Themen in der Krebsforschung. Dabei wurde der Patient als Individuum häufig übersehen. Mit dem vierten Behandlungsfeld des Nationalen
Krebsplans steht “Der Patient im Mittelpunkt” der Krebsforschung.

Dass zur bestmöglichen Behandlung eines Krebspatienten nicht nur die neuesten Therapien nötig sind, sondern auch eine ausführliche Beratung und Hilfestellungen nach der Behandlung wieder in den Lebensalltag zurück zu finden, ist unumstritten. Die Umsetzung in der Praxis ist für die Leistungserbringer jedoch eine Herausforderung.

Formuliertes Ziel des Nationalen Krebsplanes ist es, Ärzte im Umgang mit Patienten und deren Angehörigen zu unterstützen. Es muß sichergestellt werden, dass Patienten Zugang zu adäquaten Informationen haben, dass und ihre Patientenkompetenz gestärkt wird.

Auch in der psychoonkologischen Beratung findet ein Umdenken statt. Betreuungsangebote für Angehörige gibt es bereits, allerdings kaum
speziellen Angebote für Kinder erkrankter Eltern. Dabei ist die Angst ein Elternteil zu verlieren, eine große emotionale Belastung. Eltern
fühlen sich oft überfordert bei der Aufklärung ihrer Kinder und erhalten häufig keine angemessene Unterstützung durch den behandelnden Arzt.

Mit der Vorstellung der aktuellen Publikation “Das Krebsbuch” von der Ressortleitung Gesundheit der Bildzeitung, Sarah Majorczyk, wurde auch
das Thema Krebs in den Medien und im öffentlichen Bewusstsein angesprochen.

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DHPV: keine Geschäfte mit der Sterbehilfe http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/dhpv-keine-geschafte-mit-der-sterbehilfe-93.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/dhpv-keine-geschafte-mit-der-sterbehilfe-93.html#comments Mon, 19 Mar 2012 13:01:06 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=93 Anlässlich der aktuellen Debatte über die Sterbehilfeaktivitäten in den Niederlanden und der Schweiz äußert sich der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV):
“Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der schwerstkranke und sterbende Menschen Zuwendung und Solidarität erfahren, eine Gesellschaft, in der Menschen bereit sind, Leid und Verzweiflung gemeinsam auszuhal-ten,” dies sagte Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz und PalliativVerbands.

In den Niederlanden war im Februar der Einsatz mobiler Teams bekannt geworden, in der das Arzt-Patientenverhältnis aus Sicht des DHPV ausschließlich auf Sterbehilfe reduziert wird. Vor wenigen Tagen hatte der Fußballer Timo Konietzka mit Unterstützung des Sterbehilfevereins Exit in der Schweiz den Freitod gewählt. Vor diesem Hintergrund seien der weitere Ausbau der ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativversorgung und die Verbesserung der Situation in vielen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vordringlich.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband forderte die Bundesregierung und den Bundestag auf, die im Koalitionsausschuss von CDU/CSU und FDP getroffene Entscheidung, nach der Geschäfte mit der Sterbehilfe in Deutschland unter Strafe gestellt werden sollen, nun zügig umzusetzen. Allerdings müsse dies eine eindeutige Regelung sein, die die organisierte Beihilfe zur Selbsttötung in ihren verschiedenen Formen umfasse. Dies sei in dieser Debatte auch ein wichtiges politisches Signal. Die Diskussion hierüber werde seit Jahren geführt, eine Regelung sei überfällig.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband ist ein Dachverband von über 1.000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen.

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Apotheker bieten Reiseimpfberatung an http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/apotheker-bieten-reiseimpfberatung-an-90.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/apotheker-bieten-reiseimpfberatung-an-90.html#comments Sun, 11 Mar 2012 11:52:54 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=90 Auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin bieten Apotheker eine Reiseimpfberatung für Nah- und Fernziele an.
Mit einem eigenen Messestand und fachkundigem Personal machen sie auf einen Teil des Leistungsspektrums aufmerksam, der in vielen Apotheken in ganz Deutschland als freiwillige Zusatzleistung angeboten wird.

Neben der rechtzeitigen Impfberatung gehört auch das sorgsame Zusammenstellen einer Reiseapotheke zur Urlaubsplanung dazu – darauf weist die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin.

Je nach Region, Jahreszeit und Art des Reisens kann die Impfempfehlung sehr unterschiedlich sein. Erfahrungsgemäß zählen Thailand, Indien, Kenia, Namibia und Südafrika zu den Nachfrageschwerpunkten auf der Messe ITB.

Hepatitis A, Malaria, Japanische Enzephalitis, Tollwut und Dengue-Fieber gehören zu den oft für Fernreisen empfohlenen Impfungen. Aber auch für den Alltag und Nahreisen wichtige Impfungen gegen Tetanus oder Diphterie werden abgefragt und ggf. zur Auffrischung empfohlen.

Die Reiseberatung ist eine der Dienstleistungen in vielen Apotheken, die über die Abgabe von und Beratung zu Arzneimitteln hinausgeht. Den Preis der jeweiligen Dienstleistung legt der Apothekenleiter fest.

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Über 9000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/uber-9000-teilnehmer-beim-30-deutschen-krebskongress-87.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_03/uber-9000-teilnehmer-beim-30-deutschen-krebskongress-87.html#comments Fri, 02 Mar 2012 20:32:34 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=87 Mehr als 9000 Teilnehmer aus Medizin, Pharma und Politik haben in diesem Jahr den Deutschen Krebskongress in Berlin besucht. Am anschließenden Krebsaktionstag nahmen ca. 2000 Besucher teil – die zahlreichen patientenverständlichen Beratungs- und Informationsangebote für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte stießen auf ein reges Interesse.

Der Deutsche Krebskongress findet alle zwei Jahre statt. Es ist der größte onkologische Kongress im deutschen Sprachraum.

Der diesjährige Deutsche Krebskongress stand unter dem Motto: „Qualität sichern – Forschung fo(e)rdern“. Topthemen waren die Krebsfrüherkennung, die Qualität der onkologischen Versorgung, innovative Arzneimitteltherapien und eine stärkere Patientenorientierung.

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Deutscher Krebspreis der DKG e.V. http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/deutscher-krebspreis-85.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/deutscher-krebspreis-85.html#comments Fri, 24 Feb 2012 15:57:07 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=85 Im Rahmen des 30. Deutschen Krebskongresses 2012 verleiht die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. bereits zum 27. Mal den Deutschen Krebspreis. Die Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen und aktuelle sowie zukunftsweisende Arbeiten im Bereich Onkologie erhalten in diesem Jahr für den klinischen Teil Herr Prof. Dr. Michael Bamberg (Tübingen), für den experimentellen Teil Herr Prof. Dr. Florian Greten (München) und für den translationalen Teil Frau Prof. Dr. Charlotte Niemeyer (Freiburg).
Jede Preiskategorie ist mit einem Preisgeld i. H. v. 7.500 Euro dotiert und wird von den Firmen Amgen GmbH, Pfizer Pharma GmbH und Sanofi-Aventis Deutschland GmbH gestiftet.

Mit dem Deutschen Krebspreis 2012 für klinische hochwertige wissenschaftliche Leistungen wurde der 64-jährige Prof. Dr. Michael Bamberg von der Klinik für Radioonkologie der Universitätsklinik Tübingen ausgezeichnet. Seine richtungsweisenden Studien haben die Therapie von Hirntumoren in allen Altersgruppen grundlegend geprägt. Seine wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeiten zeichnen sich darüber hinaus durch einen interdisziplinären Ansatz aus.

Den Deutschen Krebspreis für herausragende Leistungen im Bereich der experimentellen Forschung erhält im Jahre 2012 der 39-jährige Herr Prof. Dr. Florian Greten von dem Klinikum rechts der Isar der TU München, II. Medizinische Klinik und Poliklinik.
Er hat sich große Verdienste durch seine Grundlagenarbeiten zur Aufklärung der molekularen Krankheitsentwicklung des Dickdarmkrebses erworben. Diese eröffnen neue Möglichkeiten für die Therapien des entzündungsassoziierten als auch des nicht entzündungsassoziierten Kolonkarzinoms.

Der Deutsche Krebspreis 2012 für translationale Forschungsleistungen wurde der 57-jährigen Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin der Klinik IV für päd. Onkologie und Hämatologie des ZKJ der Universität Freiburg verliehen. Ihre wissenschaftlichen Verdienste liegen in der intensiven Auseinandersetzung mit den Erkrankungen des Knochenmarks, die vor der Entstehung von Leukämien ablaufen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Verständnis der Entwicklung des myelodysplastischen Syndroms im Kindesalter. Besondere Verdienste hat sie bei der Analyse und Beschreibung genetischer Veränderungen von Blutkrebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter erworben.

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Krankmeldungen auf Höchststand http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/krankmeldungen-auf-hochststand-77.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/krankmeldungen-auf-hochststand-77.html#comments Sun, 19 Feb 2012 11:39:25 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=77 Die Krankmeldungen deutscher Arbeitnehmer erreichten im Jahr 2011 den höchsten Stand seit 15 Jahren. Die DAK-Gesundheit analysiert in ihrem Gesundheitsreport 2012 nicht nur neue Trends beim Krankenstand. Sie geht auch der Frage nach, welche Risikofaktoren für einen Herzinfarkt im Arbeitsleben lauern. Bislang wurde das Augenmerk vornehmlich nur auf die “Klassiker” Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel oder zu viel Fett im Blut gelegt.

Für den Gesundheitsreport hat die DAK-Gesundheit die Krankschreibungen von 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten mit Hilfe des ­IGES Instituts aus Berlin ausgewertet.

Die Arbeitswelt ändert sich stetig. So wirken sich die ersten Anzeichen des demografischen Wandels auch auf den Krankenstand aus. „Die Belegschaften sind schon heute durchschnittlich älter als vor zehn Jahren. Ältere Mitarbeiter sind seltener krank als Jüngere, dafür aber deutlich länger“ sagt Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit
Erst kürzlich hatte die Bundesagentur für Arbeit gemeldet, dass der Anteil der 60- bis 65-Jährigen an allen Erwerbstätigen sich in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht hat.

Der Anstieg der Krankmeldungen auf Grund von psychischen Erkrankungen bereitet weiterhin Sorge. Im vergangenen Jahr stieg ihr Anteil von 12,1 auf 13,4 Prozent am Gesamtkrankenstand. Damit hat sich in den zurückliegenden 15 Jahren der Anteil dieser Krankheitsgruppe am Krankenstand mehr als verdoppelt. Depressionen & Co machen heute knapp ein Siebtel des gesamten Krankenstandes aus.

Ein Schwerpunktthema im DAK Gesundheitsreport ist das Thema Herzinfarkt und Arbeitswelt. Zwar sterben weniger Menschen am Herzinfarkt, jedoch sinkt die Zahl der Krankenhausbehandlungen bei Herzinfarkt seit Jahren nicht mehr. Zudem steigt das Herzinfarktrisiko ab einem Alter von 55 Jahren stark an. Angesichts alternder Belegschaften ist diese Entwicklung auch für die Arbeitswelt relevant.

krankenstand-nach-diagnosen Herzinfarkt_Risiko Herzinfarkt_Berufe

Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen im Krankheitsspektrum aller bei der DAK-Gesundheit versicherten Arbeitnehmer mit 21,3 Prozent aller Krankheitstage ganz vorne. An zweiter Stelle folgen die Erkrankungen des Atmungssystems mit einem Anteil von 16,1 Prozent. Verletzungen liegen an dritter Stelle mit 13,9 Prozent. Die psychischen Erkrankungen sind mit 13,4 Prozent die viertgrößte Krankheitsart. An fünfter Stelle stehen Erkrankungen des Verdauungssystems mit einem Anteil von 6 Prozent.

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Wenn die Schuhe sich im Kühlschrank finden http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/wenn-die-schuhe-sich-im-kuhlschrank-finden-72.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/wenn-die-schuhe-sich-im-kuhlschrank-finden-72.html#comments Thu, 09 Feb 2012 16:13:59 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=72 Ute K. erkennt ihre 80-jährige Mutter nicht wieder. Die Frau, die immer so fürsorglich und gelassen war, reagiert jetzt immer wieder aggressiv. Oft reichen kleine Anlässe für einen regelrechten Wutausbruch, etwa wenn Ute K. ihre demenzkranke Mutter zum Gang ins obere Stockwerk bewegen will. Frau K. fühlt sich zunehmend ohnmächtig, will sie ihre hilfsbedürftige Mutter doch bestmöglich unterstützen.

Der Umgang mit Demenzkranken ist anspruchsvoll – Wissen über die Erkrankung hilft bei der Bewältigung des Alltags
Die Betreuung eines demenzkranken Ehepartners oder Elternteils ist auch deshalb so schwierig, weil ein ehemals vertrauter Mensch immer fremder wird. „Um den Bedürfnissen von Demenzkranken gerecht zu werden, ist es hilfreich zu verstehen, wie sich die Krankheit auf das Verhalten auswirkt“, erklärt Sven-Uwe Gau, Leiter der MediClin Seniorenresidenz Deister Weser. Die Einrichtung im niedersächsischen Bad Münder ist auf die gerontopsychiatrische Pflege von Demenzkranken spezialisiert und setzt dabei neueste Forschungsergebnisse in die Praxis um.

Gewohnte Tätigkeiten als Erinnerungspflege
„Das Kurzzeitgedächtnis leidet schon früh, wohingegen Bilder aus Kindheit und Jugend und Handgriffe und Abläufe aus jahrzehntelanger Routine oft noch präsent sind“, sagt Gau. „Deshalb ist es sinnvoll, die Tagesgestaltung an gewohnten Tätigkeiten auszurichten.“ Demenzkranke zu einer bestimmten Zeit zu einer bestimmten Beschäftigung überreden zu wollen, ist in vielen Fällen zwecklos – altbekannte Handgriffe aus der Haus- oder Gartenarbeit laufen aber oft ganz automatisch ab. Deshalb ist es sinnvoll, den Betroffenen in die alltäglichen Abläufe wie Kochen oder Aufräumen mit einzubeziehen, betont Gau, auch wenn einiges durcheinander gerät und auch mal ein Schuh im Kühlschrank landet. „Kartoffelschälen ist oft eine bessere Beschäftigung als ungewohnte Gymnastikübungen.“ Auch was eine emotionale Bedeutung hat, ist oft noch fest verankert: „Gemeinsam mit Angehörigen alte Lieder singen, zusammen einen Kuchen backen oder Jugendbilder anzuschauen, kann dem Erkrankten sehr gut tun.“

„Wer sich wohlfühlt, läuft nicht weg!“
Wenn das Gehirn abbaut, reagiert der Mensch immer weniger bewusst, sondern verstärkt instinktiv. Das betrifft auch die Wahrnehmung der Umgebung, von Farben, Licht und Schatten. Gau nennt ein typisches Beispiel aus dem Pflegealltag: Ein Bewohner bleibt auf dem Gang stehen und weigert sich partout, auch nur einen Schritt weiterzugehen. Schuld daran ist mitunter das Wechselspiel von Licht und Schatten der einzelnen Lampen. Das Gehirn deutet die dunkleren Abschnitte als unüberwindliche Barriere. Auch wechselnde Bodenbeläge sind problematisch. „Für den demenzkranken Menschen ist der schwarze Teppich möglicherweise ein bedrohliches Loch.“ Sandfarbene Böden verbindet das Gehirn hingegen instinktiv mit einem sicheren Untergrund. Auch Wand- und Deckenfarben oder farbige Beleuchtung wirken unterbewusst. Das sollte nicht unterschätzt werden. Beispielsweise fördern Grüntöne den Appetit, Blautöne wirken schlaffördernd und beruhigend, Rot unterstützt eine heimelige Atmosphäre. „Licht und Farben gezielt einzusetzen, kann die Tagesgestaltung vereinfachen“, sagt Gau. So finden sich in den Wohngruppen der MediClin Seniorenresidenz im Küchenbereich grüne Elemente, die Wohnzimmer sind teilweise rot und die Schlafzimmer blau gestrichen, das Licht ist gleichmäßig, warm und behaglich.

Demenzkranke haben oft einen starken Bewegungsdrang. In vielen Fällen zieht es die Menschen an vertraute Orte – nach Hause etwa oder zum Elternhaus. „Deshalb ist es eigentlich treffender, von einem ´Hinlaufen´ als von einem ´Weglaufen´ zu sprechen“, erklärt Gau. Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, ist ein wichtiger Bestandteil in der Betreuung von Demenzkranken. Eine überlegte Raumgestaltung kann dabei mehr Sicherheit bedeuten. „Es kann kein gutes Gefühl sein, wenn man immer wieder gesagt bekommt ´Da darfst Du nicht hin!´“ Warum nicht schwarze Matten vor Türen oder Treppen als optische Barrieren nutzen? „Viele Konflikte, die durch den Bewegungsdrang der Pflegebedürftigen entstehen, können so entschärft werden“, sagt Gau, der betont, dass die meisten Menschen trotz Krankheit eine feine Antenne für Atmosphäre und Stimmungen haben. „Wer sich wohlfühlt, läuft nicht weg! – dessen sollte man sich bewusst sein.“

Quelle: MediClin

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Wie kann ich einen Herzinfarkt vermeiden? http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/wie-kann-ich-einen-herzinfarkt-vermeiden-68.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_02/wie-kann-ich-einen-herzinfarkt-vermeiden-68.html#comments Fri, 03 Feb 2012 22:43:38 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=68 Der Herzinfarkt ist noch immer die häufigste Sterbeursache. Er kann jederzeit kommen – auf der Straße oder im Schlaf.

Dr. KotzerkeHerr Dr. Kotzerke, Kardiologe und Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Landkreis Tuttlingen, erklärt die Ursachen und wichtigsten Vorsorgemaßnahmen von Herzinfarkten.

Wer hat ein erhöhtes Risiko?

Dr. Kotzerke: Mit dem sogenannten PROCAM-Score kann das individuelle Infarktrisiko berechnet werden. Darin wurden Daten von 50.000 Menschen verglichen, die Angaben über das LDL-Cholesterin, das HDL-Cholesterin, den Triglyceridspiegel, den systolischen Blutdruck, den Blutzucker, Alter, Geschlecht, Zigarettenrauchen, die Einnahme von Blutdrucksenkenden Medikamenten und Herzinfarkte in der Familie machen. Ein Computerprogramm ermittelt dann das Risiko, innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden. Zusätzlich zu diesen Markern ist erwähnenswert, dass auch Stress sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Ein Abbau von Stresshormonen durch körperliche Bewegung hingegen reduziert das Infarktrisiko.

Um einen Herzinfarkt schon im Frühstadium zu erkennen, ist es wichtig, die Symptome zu kennen. Woran merke ich selbst, dass mit meinem Herzen plötzlich etwas nicht in Ordnung ist?

Dr. Kotzerke: Typisch für einen drohenden Herzinfarkt sind plötzlich auftretende, drückende Schmerzen auf der Brust. Die Betroffenen fühlen sich „als ob ein Stein auf der Brust liegt“ oder „wie in einem Schraubstock“. Manchmal ist der Schmerz auch mehr ziehend oder brennend, oft ausstrahlend in die linke Schulter und den linken Arm, selten auch nach rechts ausstrahlend. Es kommt auch vor, dass die Schmerzen im Oberbauch wie ein Magengeschwür gespürt werden oder im Hals oder gar Unterkiefer wie Zahnschmerzen. Oft sind sie mit Angstgefühlen verbunden und werden dadurch bedrohlicher wahrgenommen als Schmerzen sonstiger Ursache. Hinzutretende Luftnot kann die Beschwerden besonders beengend wirken lassen. Durchaus typisch sind dabei auftretende Schweißausbrüche und Schwächegefühle, auch Übelkeit und Erbrechen. Treten Schwindel, Schwarzwerden vor Augen, Kollapszustände zusätzlich auf, kann das eine lebensbedrohliche Entwicklung ankündigen. Die Beschwerden können nach leichteren Vorboten kommen, aber in der Mehrzahl treten sie plötzlich und unerwartet auf, nicht selten in den frühen Morgenstunden oder aus dem Schlaf heraus. Bei Frauen und bei Diabetikern können die Symptome auch weniger stark ausgeprägt auftreten. Nicht immer sind die Beschwerden so stark wie im Lehrbuch beschrieben.

Was ist in einem solchen Fall zu tun?

Akute Zustände dieser Art sind stets Grund genug, den Notarzt zu rufen wegen Verdacht auf Herzinfarkt: Die Rettungsleitstelle ist unter Telefon 19222 erreichbar. Ein Transport ins Krankenhaus ist notwendig. Zusätzlich zum EKG können Blutuntersuchungen bei der Infarktdiagnose helfen. Manchmal hilft eine Ultraschalluntersuchung des Herzens weiter. Definitive Klarheit ergibt die Herzkatheteruntersuchung, bei der eine Herzkranzgefäßverengung oder –verstopfung dann auch gleich beseitigt werden kann.

Ob infarktgefährdet oder gesund – was kann jeder von uns präventiv tun, um das Herzinfarktrisiko zu senken?

Dr. Kotzerke: Eine gesunde Ernährung (Obst, Gemüse, Fisch, cholesterinarme Fleischsorten) und regelmäßige körperliche Bewegung sind die beste Vorsorge. Fahrrad statt Auto, Treppe statt Fahrstuhl! Bereits ein täglicher Spaziergang ist ein Anfang.

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Wissenschaftler aus dem In-und Ausland diskutieren die Qualitätssicherung in der Onkologie http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/wissenschaftler-aus-dem-in-und-ausland-diskutieren-die-qualitatssicherung-in-der-onkologie-66.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/wissenschaftler-aus-dem-in-und-ausland-diskutieren-die-qualitatssicherung-in-der-onkologie-66.html#comments Sun, 29 Jan 2012 21:04:21 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=66 Unter dem Motto „Qualität sichern – Forschung fo(e)rdern“ findet der nächste Deutsche Krebskongress vom 22. bis zum 25. Februar 2012 im Berliner ICC statt; er ist der größte und älteste onkologische Fachkongress im deutsch-sprachigen Raum.

Beim kommenden Deutschen Krebskongress (DKK 2012) wird es erstmalig ein gemeinsames Symposium mit der American Society of Clinical Oncology (ASCO) geben. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung befasst sich mit dem Thema der Versorgungsqualität in der Onkologie. „Deutschland und die USA kämpfen in der Qualitätssicherung mit ähnlichen Problemen. Wir suchen die Diskussion, um Parallelen aufzuzeigen und voneinander zu lernen“, erläutert Professor Peter Albers, Präsident des DKK 2012.

In Deutschland ist die Versorgungslandschaft in der Onkologie geprägt durch den Aufbau von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren. Die Ärzte an diesen Krankenhäusern arbeiten in einem interdisziplinären Netzwerk, um eine umfassende Betreuung der Krebspatienten sicherzustellen – die Häuser erhalten nur dann ein Qualitätssiegel, wenn sie bei der Diagnose und Therapie die aktuell geltenden evidenzbasierten Leitlinien anwenden, also auf der Grundlage der besten zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Nachweise arbeiten. Beim Brustkrebs werden mittlerweile über 90 % der Patientinnen an Zentren mit einem Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft betreut. Neue Untersuchungen dokumentieren hohe Behandlungsstandards an diesen Zentren, ebenso wie eine hohe Patientenzufriedenheit. „Ob die Versorgung an interdisziplinären Zentren aber auch langfristig Überlebensraten und Lebensqualität verbessert, muss noch umfassend abgesichert werden. Dazu brauchen wir flächendeckend vernetzte klinische Krebsregister, mit denen die Krankengeschichte der Patienten auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus möglichst lückenlos nach verfolgt werden kann“, sagt Albers.

Während Deutschland auf onkologische Zentren setzt, besteht hierzulande wenig Erfahrung bei der Qualitätssicherung in der ambulanten onkologischen Versorgung. Das von der ASCO initiierte amerikanische QOPI-System könnte hier Orientierung bieten. „QOPI wurde für ambulant tätige Onkologen entwickelt und erlaubt ihnen, ihre Arbeitsprozesse anhand festgelegter leitliniengestützter Indikatoren überprüfen. So können sie die Qualität ihrer eigenen Leistung im Vergleich zu anderen Praxen einordnen und entsprechend verbessern“, erklärt Professor Douglas Blayney, ASCO-Präsident 2009/2010 und medizinischer Direktor am Stanford Cancer Center in Kalifornien, USA. Blayney führt gemeinsam mit Peter Albers den Vorsitz auf dem Joint-ASCO-Symposium des DKK 2012 und wird das QOPI-System vorstellen.

Der Wert evidenzbasierter Leitlinien für die onkologische Qualitätssicherung ist mittlerweile unbestritten. Deren Entwicklung und Aktualisierung erfolgt allerdings in einem aufwändigen Prozess. Auch existieren oft mehrere Leitlinien für eine Indikation – auf internationaler, regionaler und nationaler Ebene. „Eigentlich sollten alle diese Leitlinien zu denselben Schlussfolgerungen und Empfehlungen führen. Das tun sie aber nicht immer“, bemängelt Professor Jaques Irani aus Poitiers, Frankreich. Der stellvertretende Vorsitzende der EAU Leitlinien-Kommission fordert methodische Genauigkeit bei der Bewertung der vorhandenen Evidenzen und plädiert für einen multidisziplinären Ansatz in der Leitlinienentwicklung – zur Vermeidung von Fehlern durch Interessenskonflikte und Duplikationen bei der Entwicklung. Das funktioniere am besten mit Hilfe internationaler Kooperationen, sagt er. Jacques Irani wird beim Joint-ASCO-Meeting über die verschiedenen Aspekte der internationalen Leitlinienentwicklung referieren.

Auch innovative Technologien, etwa im Bereich E-Health, können zu mehr Qualität in der onkologischen Versorgung beitragen, so Professor Jeremy Wyatt vom Institute of Digital Healthcare der Universität Warwick in Coventry, UK. Er verweist zum Beispiel auf die telemedizinische Fernüberwachung von Patienten unter Chemotherapie oder auf leitliniengestützte elektronische Entscheidungshilfen, die den Arzt bei der Auswahl der optimalen Therapie oder Nachsorge unterstützen. „In der Vergangenheit waren E-Health-Projekte sehr oft technologiegetrieben. Stattdessen sollte man von einem realen Gesundheitsproblem ausgehen und nach dem Bedarf der Patienten, der Behandler und des Gesundheitswesens fragen. Das erleichtert auch die Nutzenbewertung solcher Systeme.“ In der DKK-Sitzung ‚Versorgungsforschung in der Onkologie’ spricht Wyatt über den Einsatz randomisierter kontrollierter Studien bei der Evaluation von E-Health-Projekten.

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Warnung vor gefälschten Nahrungsergänzungsmitteln http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/warnung-vor-gefalschten-nahrungserganzungsmitteln-60.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/warnung-vor-gefalschten-nahrungserganzungsmitteln-60.html#comments Tue, 24 Jan 2012 16:04:34 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=60 Aktuell warnen die Apotheker: Noch immer tauchen gefälschte Nahrungsergänzungsmittel auf. Sie vor allem über das Internet vertrieben. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat gerade das gepanschte Nahrungsergänzungsmittel „Passion Power®“ hoch gefährlich identifiziert. Es stammt aus Portugal und enthält – anders als deklariert – nicht nur rein pflanzliche Inhaltsstoffe. Dem Präparat wurden nämlich der blutdrucksenkende Phentolamin hinzugemischt. Dementsprechend ist das Produkt als nichtverkehrsfähiges und bedenkliches Arzneimittel einzustufen.

Das gepantschte Mittel wird offensichtlich über das Internet und durch Erotikshops, Kräuterläden und anderen Einzelhändlern in Deutschland vertrieben. Neben den Apothekern warnen auch die Überwachungsbehörden von Bund und Ländern vor den gesundheitlichen Risiken. Das Mittel kann als illegales Arzneimittel angesehen werden. Durch die Einnahme des Präparats können zum Beispiel krisenhafter Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und andere schwerwiegende Herzkreislaufstörungen auftreten.

„Wir haben in der Vergangenheit wiederholt auf die Risiken von illegalen und gefälschten Präparaten im Internet hingewiesen,“ sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. „Der sicherste Vertriebsweg ist und bleibt die Apotheke.“

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Arthrose – Bewegung wird zur Belastung http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/arthrose-bewegung-wird-zur-belastung-50.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/arthrose-bewegung-wird-zur-belastung-50.html#comments Tue, 17 Jan 2012 17:18:31 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=50 Zuerst ist es Wetterfühligkeit, morgendliche Gelenksteife ein Knacken und Knirschen in den Gelenken. Doch dann es es bei vielen Arthrose-Patienten zu einem schlimmen Krankheitsverlauf kommen. Schmerzen in den Händen, Schultern, Knien oder Füßen werden für sie zur Belastung.

Medikamente können den Schmerz und auch die Beschwerden zu lindern – sie können teilweise auch das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Häufig jedoch gehen diese Arzneimittel mit Nebenwirkungen einher. Viele Betroffene sehen daher in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine sinnvolle Alternative zur Schulmedizin. Sie geht den Ursachen schmerzender Gelenke auf den Grund und erstellt den Behandlungsplan auf Basis der persönlichen Leidensgeschichte eines Patienten.

„Kein Arthrose-Patient ist wie der andere. Daher gibt es auch keine allgemeingültige Arthrose-Therapie“, erklärt Dr. Christian Schmincke, TCM-Experte und Leiter der Klinik am Steigerwald. Daher steht am Anfang jeder Behandlung nach den Maßstäben der chinesischen Medizin eine umfassende Anamnese. Im Gespräch ergründen TCM-Experten den genauen Krankheitsverlauf und interessieren sich auch für zurückliegende Erkrankungen bis in die Kindheit.

Aus Sicht der chinesischen Medizin stellen frühere und nicht ausgeheilte Infekte mögliche Auslöser für eine immunologische Fehlentwicklung dar. Anhand der Puls- und Zungendiagnose versuchen TCM-Experten auch kleinste Körpersignale zu entdecken.
Die Beurteilung von Form, Farbe und Belag der Zunge gibt beispielsweise wichtige Hinweise auf eine eventuelle Kältebelastung, die bei vielen Betroffenen vorkommt.

Therapeutisch ergeben sich bei entsprechender Diagnose wärmende Behandlungsphasen. In manchen Fällen liegen der schmerzhaften Gelenkerkrankung jedoch auch Meridian-Blockaden zugrunde, die sich zusätzlich mit äußeren Verfahren wie Akupunktur, Schröpfen, Moxibustion oder Qi Gong behandeln lassen.

Bildquelle Klinik am Steigerwald_Eine zentrale Rolle bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates spielt die chinesische Arzneitherapie, die auf einer individuellen Zusammenstellung von Kräutern und Mineralien beruht. Als Sud abgekocht nehmen Patienten diese über den Tag verteilt in kleinen Schlucken zu sich. „Es gibt bestimmte Pflanzenbestandteile, die eine stark blockadelösende Wirkung haben und spezifisch auf bestimmte Körperregionen wie Schulter-Nacken, Rücken oder Knie wirken“, berichtet Dr. Schmincke. Je nach Reaktion und Konstitution passen Therapeuten die Rezeptur kontinuierlich an den Gesundungsprozess an. Optimal aufeinander abgestimmt tragen diese Maßnahmen der chinesischen Medizin dazu bei, die tägliche schulmedizinische Medikamentendosis samt Nebenwirkungen erheblich zu reduzieren und die Lebensqualität vieler Arthrose-Patienten spürbar zu verbessern.

Nähere Informationen unter www.tcmklinik.de

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Trendsportarten im Winter und ihr Verletzungsrisiko http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/trendsportarten-im-winter-und-ihr-verletzungsrisiko-35.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/trendsportarten-im-winter-und-ihr-verletzungsrisiko-35.html#comments Thu, 12 Jan 2012 21:56:32 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=35 sky, snow and mountain biker © Maxim Petrichuk - Fotolia.com
Die Mann- und Frauschaft des Klinikums Ortenau haben die Top 5 Trendsportarten dieses Winters analysiert und weisen auf das jeweilige Verletzungsrisiko hin.

Kiteboarding, Snowboarden, Snowbiking oder Schneeschuhlaufen, auch im Winter gibt es Trendsportarten. Und fast jeden Winter kommen neue hinzu. Bei Sportmedizinern und Orthopäden sorgt der Hang Trendsport aber regelmäßig für volle Wartezimmer. Gerade bei den besonders angesagten Winter-Sportarten fehlt es den Sportlern häufig an Erfahrung und Ausrüstung. So kommt es häufig zu komplizierten Verletzungen.

Kite Snowboarden
Wintersport mischt sich hier mit Flugsport. Kite Snowboarding gehört mit Sicherheit zu den spektakulärsten Trendsportarten. Die Kite Boarder lassen sich von einem Lenkdrachen über den Schnee ziehen und vollführen aufsehenerregende und bisweilen auch riskante Sprünge mit dem Snowboard. Bei ihren Sprüngen werden die Fahrer teilweise fünf bis zehn Meter hoch in die Luft gezogen – da ist volle Körperbeherrschung gefragt. „Kite Snowboarden ist mit Sicherheit sehr attraktiv, gehört jedoch leider auch zu den Trendsportarten mit den schwerwiegendsten Verletzungen“, so Dr. Thorsten Schache, Unfallchirurg und Orthopäde an den Kreiskliniken Darmstadt Dieburg. „Dazu zählen neben komplizierten Trümmerbrüchen im Knie- und Beinbereich auch Rippenbrüche und Prellungen sowie bisweilen sogar Schädelfrakturen.“ Vorkenntnisse in Sportarten wie etwa Windsurfen oder auch Paragliding plus eine sichere Beherrschung des Snowboards sind Pflicht, so der Arzt. Ohne einen intensiven Vorbereitungskurs und die richtige Ausrüstung sollte sich so niemand aufs Brett stellen.

Snow Biking
Ist das jetzt Biken auf Kufen oder Skifahren im Sitzen? Immer häufiger rauschen auf Skipisten Fahrer mit seltsamen Gefährten die Hänge hinab. Wie ein Fahrrad ist das Snowbike mit Lenker und Sitzbank ausgestattet. Statt der Räder hat es zwei Kufen, zwei zusätzliche Kurz-Ski schnallt sich der Snowbiker unter die Füße. Die Hersteller behaupten: Jeder, der Fahrradfahren kann, kann auch Snowbiken. Einen wichtigen Unterschied gibt es aber: Das Snowbike hat keine Bremsen. Davon abgesehen ist der Umstieg recht einfach. Doch gerade Menschen mit Rückenproblemen warnt der Bewegungsexperte und ehemalige Leistungssportler Dr. Schache vor anfänglichem Übermut: „Die Belastungen für die Wirbelsäule sind nicht zu unterschätzen, denn auch auf holprigen Pisten muss der Snowbiker im Sattel sitzen bleiben, um sein Gefährt sicher steuern und bremsen zu können.“ Dr. Schache gibt außerdem zu bedenken: „Verliert man die Kontrolle und stürzt, ist oft das Snowbike im Weg. Die Folge sind nicht selten Mehrfachverletzungen der Hände, Arme und Beine und komplizierte Wirbelkörperfrakturen.“
Für den ungetrübten Fahrspaß empfiehlt der Arzt bei Verleih oder Kauf des Snowbikes, auf hochwertiges und vollgefedertes Material zu achten. Damit ist man nicht nur rückenschonender sondern vor allem sicherer unterwegs. In jedem Fall sollte man beim Snowbiken einen Helm tragen.

Freestyle Ski
Buckelpisten, steile Schanzen und Artistik wie im Skatepark – das ist Freestyle Skiing. Der trendige kleine Bruder des Alpinsports zieht junge und ambitionierte Skifahrer an, die sich in eigens angelegten Fun-Parcours durch spektakuläre und kunstvolle Sprungvariationen übertreffen. Ebenso beindruckend sind leider auch die Stürze. Diese Variante des Skifahren eignet sich nur für erfahrene und trainierte Skifahrer. „Gerade das Springen erhöht die Verletzungsgefahr erheblich. Oft sind Arme, Schultergelenk und der Rücken von Verletzungen betroffen“, so Dr. Schache. „Bei Skifahrern ist besonders das Kniegelenk gefährdet. Es ist sehr empfindlich gegenüber Drehbewegungen, wie sie bei den Tricks auftreten. Gelenkkopf, Sehnen und Knorpel des Knies können die Freestyle-Skifahrer am besten durch ausreichende Stützmuskulatur schützen. Krafttraining und ausreichend Erwärmung sind deshalb wichtig, um Gelenkverletzungen mit langer Genesungsdauer oder mitunter auch ein dauerhaft beeinträchtigtes Gelenk zu vermeiden.“
Auch mit vermeintlichen Verstauchungen sollte nicht leichtfertig umgegangen werden. „Gerade an den Gelenken können Sturzverletzungen zu ernsthaften Spätfolgen führen. Oft begünstigen sie den vorzeitigen Gelenkverschleiß“, warnt Dr. Schache.

Schlittenfahren
Schlittenfahren erlebt derzeit ein echtes Revival. Es gibt kaum einen anderen Outdoor-Spaß, der so generationenübergreifend ausgeübt wird. Doch was Alt und Jung gerne vergessen: Auch das Verletzungsrisiko sollte nicht unterschätzt werden. Die körperliche Belastung beim Schlittenfahren kann je nach Schwierigkeit und Zustand der Strecke beträchtlich sein. Zwar besorgt die Schwerkraft den Schub, einmal in Fahrt werden aber Bodenunebenheiten ungefiltert an den Bewegungsapparat weitergeleitet. Stauchungen und Prellungen können die Folge rasanter Fahrten sein. Gerade ältere Menschen und Kinder sollten es deshalb sachter angehen. „Das Bremsen mit ausgestellten Füßen kann zu Sprunggelenksverletzungen führen. Die Weber-B Fraktur, ein Knöchelbruch der in der Regel operativ behandelt werden muss, ist eine häufige Schlittenverletzung“, weiß der Gelenk- und Bewegungsexperte Dr. Schache. Eine umsichtige Fahrweise schützt mit Sicherheit am besten vor langwierigen Verletzungspausen. Kleinigkeiten bei der Ausrüstung minimieren das Risiko zusätzlich: festes, hohes Schuhwerk hilft, den Fuß beim Bremsen und Steuern zu entlasten. Ein Helm und eine Schutzbrille sollten auch zur Schlittenausrüstung gehören – ganz besonders für Kinder.

Schneeschuhlaufen
Wer es etwas ruhiger und nahezu verletzungsfrei angehen möchte, der kann mit Schneeschuhen an den Füßen den Winterspaziergang völlig neu entdecken oder mit der richtigen Ausrüstung auch das Joggen in den Tiefschnee verlagern. Die Idee, durch große Schneeschuhe auch im weichen Schnee oben auf zu bleiben, ist über 2000 Jahre alt. Doch die Sportart erfreut sich jüngst neuer Beliebtheit. Bereits eine Schneedecke von 15 Zentimeter ist ausreichend, nach oben aber gibt es keine Grenze. Die Technik erfordert fast keine Vorkenntnisse, aber etwas Ausdauer. „Wichtig ist es, gerade bei längeren Touren den eigenen Fitnessstand richtig einzuschätzen. Das Laufen im Schnee ist trotz der großen Schneeschuhe anstrengender als das Wandern im Sommer. Wählen Sie am Anfang kurze Distanzen, um sich nicht zu überlasten“, rät Dr. Schache. Noch ein Tipp des Orthopäden: Schneeschuhlaufen lässt sich auch mit Stöcken kombinieren und verteilt das Gewicht so schonender auf Arme und Beine. Ideal ist dieser Sport für Nordic Walker, die ihr Training ganzjährig durchführen wollen.

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Gesundheit fördern, und Kosten sparen durch betriebliche Gesundheitsförderung http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/gesundheit-fordern-und-kosten-sparen-durch-betriebliche-gesundheitsforderung-29.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/gesundheit-fordern-und-kosten-sparen-durch-betriebliche-gesundheitsforderung-29.html#comments Wed, 11 Jan 2012 17:27:19 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=29 Bereits seit Jahren sind die steigenden Kosten im Gesundheitswesen und der Umgang mit dem demografischen Wandel beherrschende Themen. So auch im noch jungen Jahr 2012. Die betriebliche Gesundheitsförderung kann hier ein Schlüsselfaktor sein: Je nach Berechnung verringern gesundheitsfördernde Maßnahmen bringt später die Kosten bei der medizinischen Behandlung.

Kaum hat das neue Jahr begonnen, machen zwei Meldungen aus der Gesundheits- und Sozialpolitik Schlagzeilen: Der bayerische Ministerpräsident Seehofer meldet Zweifel an der Rente mit 67 an, während der Spiegel Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, der zufolge knapp ein Viertel der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland auf Verwaltungskosten fallen.

Einerseits zieht der demografische Wandel und und somit die knappe Rentenfinanzierung die Frage nach der Leistungsfähigkeit im Alter nach sich. Experten befürchten, dass der Anstieg des Renteneintrittsalters für viele Menschen faktisch eine Rentenkürzung bedeutet, da sie nicht in der Lage sein werden, bis zu ihrem 67. Lebensjahr beruflich aktiv zu sein. Ein weiteres Problem sind die steigenden Kosten im Gesundheitswesen.

Dies stellt eine enorme Belastung der gesamten Volkswirtschaft dar. Mit den Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung könnte auf effiziente Weise entgegen gewirkt werden.

Laut einer Studie der Strategieberatung Booz & Company zahlt sich jeder Euro, der in die betriebliche Prävention investiert wird, auf volkswirtschaftlicher Ebene mit fünf bis 16 Euro aus – je nach Art und Umfang der Maßnahme. 76 Prozent der Ausfälle, die durch chronische Erkrankungen entstehen, könnten laut VWL-Professor Peter Oberender durch Prävention verhindert werden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent der Arbeitsunfähigkeitszeiten durch Maßnahmen der Unternehmen vermeidbar sind.

Quelle: Bayerischer Heilbäder-Verband e.V

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Aufklärung der Verbraucher über gefälschte Medikamente http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/aufklarung-der-verbraucher-uber-gefalschte-medikamente-20.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/aufklarung-der-verbraucher-uber-gefalschte-medikamente-20.html#comments Thu, 05 Jan 2012 23:14:17 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=20 Verbraucher können heutzutage weltweit online einkaufen. Von Ebay zu Amazon, von kleinen Online-Händlern bis zum Lebensmittelanbieter – alle sind sie im World Wide Web vertreten. Es gibt es keinen Mangel an schnellen und einfachen Möglichkeiten, um Produkte direkt an den Mann oder die Frau zu bringen.

Während die Technik uns diese Bequemlichkeit ermöglicht, gibt es doch eine Menge von Fallen. Die Verbraucher müssen ihr Bewußtsein erhöhen welche Qualität sie erwarten können und sollten. Dies gilt insbesondere bei der Bestellung von Medikamenten über das Internet.

Der US-Anbieter Edrugstore.MD hat nun eine Anleitung erstellt, wie man gefälschte Tabletten erkennen kann.

Dies gilt – wie gesagt – für die USA. Hier eine freie und gekürzte Übersetzung des Leitfadens. Denn Vieles was jenseits des großen Teiches gilt sollte auch von deutschen Verbrauchern beachtet werden:

Kaufen Sie niemals Medikamente aus Quellen außerhalb der Vereinigten Staaten
Hunderte von Webseiten bieten Tiefstpreise für Medikamente. Diese stellen jedoch ein hohes Risiko für gefälschte und daher teilweise sogar gesundheitsschädigende Mittel. Wir warnen alle, weil diese Medikamente oft unter unsicheren Bedingungen erstellt werden .

Kaufen Sie niemals Generika
Die am häufigsten gefälschten Tabletten sind die, welche gegen erektile Dysfunktion helfen sollen.
Verbraucher sollten ihre Augen offen zu halten für Websites, die jede Art dieser Mittel gegen erektile Dysfunktion verkaufen. Eine weitere Alarmglocke sollte klingen, wenn sehr lange Lieferzeiten angegeben sind, dies könnte bedeuten, dass Medikamente aus einem anderen Land stammen.

Die gesundheitlichen Risiken
Mit gefälschte Medikamenten ist nicht zu spaßen. Unsichere Medikamente können zu schweren Erkrankungen oder sogar zum Tod führen. Im Jahr 2008 starben schätzungsweise 80 Amerikaner nach der Verabreichung von gefälschten Heparin, ein Medikament zur Behandlung von Blutgerinnseln.

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Gesundheit fördern, Kosten sparen http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/gesundheit-fordern-kosten-sparen-13.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/gesundheit-fordern-kosten-sparen-13.html#comments Wed, 04 Jan 2012 15:10:00 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=13 Auch im noch jungen Jahr 2012 sind die ständig teurer werdenden Preise im Gesundheitswesen und der Umgang mit dem demografischen Wandel zwei beherrschende Themen. Die betriebliche Gesundheitsförderung, bspw. durch Kuren, kann für beide Problemfelder ein Weg aus der Kostenexplosion sein: Ein investierter Euro in gesundheitsfördernde Maßnahmen bringt jedenfalls fünf Euro zurück.

Kaum hat das neue Jahr angefangen, machen zwei Meldungen aus der Gesundheits- und Sozialpolitik Schlagzeilen: Der bayerische Ministerpräsident Seehofer meldet Zweifel an der Rente mit 67 an, im Verlauf der Spiegel Ergebnisse einer Studie bekannt, der zufolge knapp ein Viertel der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Nationalstaat Verwaltungskosten sind.

Diverse grundlegende Probleme manifestieren sich hier: Einerseits der demografische Wandel und die mit ihm einhergehende Komplexität der Rentenfinanzierung. Diese zieht die Frage nach der Leistungsfähigkeit im Alter nach sich – Experten bangen, dass der Anstieg des Renteneintrittsalters für viele Clusterung faktisch eine Rentenkürzung bedeutet, da sie nicht in der Lage sein werden, bis zu ihrem 67. Lebensjahr professionell aktiv zu sein. Ein weiteres Problem ist die Explosion der Kosten im Gesundheitswesen. Gleichzeitig hat nun eine Studie von A.T. Kearney gezeigt, dass 23 % der Ausgaben im Ge-sundheitswesen Verwaltungskosten sind und es hier ein großes Sparpotential gibt.

Die aufgezeigten Probleme einstellen eine enorme Belastung für die komplette Volkswirtschaft dar. Mit einer stärkeren Berücksichtigung der Chancen der betrieblichen Gesundheitsförderung könnte dem jedoch auf effiziente Weise entgegengewirkt werden. Vor diesem Hintergrund kann Klaus Holetschek, 1. Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes, nicht aufnehmen, dass von der Kassen bei Präventionsmaßnahmen wie der Kur gespart wird, während die Verwaltungskosten besteigen: „Das ist eine absurde Fehlverteilung des Budgets. Würde bei der Verwaltung gekürzt und mehr in die Prävention investiert, könnte man so auch die demografische Fall entschärfen, da einerseits die Ausgaben im Gesundheitswesen gesenkt werden können und aber die Gruppierung länger fit und leistungsfähig bestehen bleiben.“

Denn laut einer Studie der Strategieberatung Booz & Company zahlt sich jeder Euro, der in die betriebliche Prävention investiert wird, auf volkswirtschaftlicher Ebene mit fünf bis 16 Euro aus – je nach Art und Umfang der Aktion. 76 Prozent der Ausfälle, die durch chronische Erkrankungen entbrennen, könnten laut VWL-Professor Peter Oberender durch Prävention verhindert werden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht davon aus, dass 30 bis 40 % der Arbeitsunfähigkeitszeiten durch Maßnahmen der Anstalt verhinderbar sind.

Hier legen vor allem betrieblich geförderte ambulante Kuren in ausgewiesenen Kurorten und Heilbädern ein sinnvolles Präventionsinstrument dar. Denn dort sei, so Klaus Holetschek, eine kompetente medizinische Erleichterung mit anerkannten Therapien sichergestellt, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und so eine langfristige Auswirkung haben.

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Wenn das Herz aus dem Takt gerät http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/wenn-das-herz-aus-dem-takt-gerat-6.html http://www.gesundheitsblogger.info/2012_01/wenn-das-herz-aus-dem-takt-gerat-6.html#comments Wed, 04 Jan 2012 14:37:52 +0000 redaktion http://www.gesundheitsblogger.info/?p=6 An jedem Tag schlägt unser Herz 80.000 bis 150.000 Mal. Wenn es aus dem Takt gerät, spricht man von Herzrhythmusstörungen. Die häufigste Form davon ist das Vorhofflimmern, von dem vor allem ältere Personen betroffen sind. Die Gefahr, dass sie einen Schlaganfall am eigenen Leib erfahren, ist damit hoch.

Jeder Herzschlag wird durch einen elektrischen Impuls erzeugt, der im sogenannten Sinusknoten des Herzens entsteht. Kommt es zum Vorhofflimmern, wird dieser Impuls außer Kraft gesetzt. Stattdessen entbrennen die elektrischen Impulse irregulär in verschiedenen Bereichen der Vorhöfe. Dies kann zu einer Verlangsamung des Herzschlags mit weniger als 60 Schlägen pro Minute führen, der sogenannte Bradykardie, oder zu einer Beschleunigung mit mehr als 100 Schlägen pro Minute (Tachykardie).

Durch dies „Flimmern“ der Vorhofmuskeln kann sich Blut in den Vorhöfen stauen – es kann passieren, dass sich Blutpfropfen, sogenannte Thromben, bilden. Diese Thromben erreichen schlimmstenfalls in den gesamten Blutkreislauf und führen zu akuten Verschlüssen von Arterien. Außergewöhnlich gefährlich wird es, wenn die Blutpfropfen die hirnversorgenden Arterien erreichen. „Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall bei Patienten, die älter als 75 Jahre alt sind“, erläutert Dr. Bruno M. Kaufmann, Chefarzt Innere Medizin am Ortenau Klinikum Wolfach.

Das Ortenau Klinikum (www.Ortenau-Klinikum.de) ist ein Baden-Württembergischer Klinikverbund mit zahlreichen medizinischen Zentren und Schwerpunkten an neun Klinikstandorten und alles in allem 1.800 Planbetten.
Die dortige Innere Abteilung besitzt höchste Expertise in der Kardiologie, bei Kardioversionen, also beim Wiederherstellen des normalen Herzrhythmus´, sowie bei der Implantation von Herzschrittmachern und Event-Rekordern sowie bei der Nachsorge.

Oft kehrt ein neu aufgetretenes Vorhofflimmern binnen von 48 Stunden spontan neuerlich in den normalen Herzschlagrhythmus, den Sinusrhythmus, zurück. „Fast immer behandeln wir mit Medikamenten, die die Blutgerinnung herabsetzen, oder mit Hilfe der sogenannten elektrischen Kardioversion“, so Dr. Kaufmann.

Man kann unterschiedliche Symptome beobachten: Sehr häufig macht sich Vorhofflimmern durch Herzrasen, Brustenge und Schwindelgefühle detektierbar. Patienten berichten von anhaltender Müdigkeit und einem allgemeinen Schwächegefühl. Sehr mehrheitlich bleiben die Herzrhythmusstörungen allerdings auch über lange Jahre unbemerkt. Insoweit ist es gerade für Risikopatienten empfehlenswert, Voruntersuchungen wahrzunehmen.

Prinzipiell sind ältere Menschen häufiger von Vorhofflimmern betroffen. Darüber hinaus ist die Herzrhythmusstörung des Öfteren eine Folge von Herzklappenerkrankungen, in deren Rahmen es zu einer Vergrößerung, Überdehnung und Umstrukturierung der Vorhöfe kommt. Darüber hinaus begünstigen Diabetes, hoher Blutdruck, Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, eine Beschwerde des Herzens, Schilddrüsenerkrankungen oder auch angeborene Herzfehler diese Erkrankung.

Um die Bedrohung von Arterienverschlüssen und Schlaganfall zu auf ein Minimum senken, begleitet meist die Gabe von blutgerinnenden Medikamenten die Behandlung. Sehr erheblich ist die Behandlung des Bluthochdrucks.

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