Gesundheit fördern, und Kosten sparen durch betriebliche Gesundheitsförderung

Bereits seit Jahren sind die steigenden Kosten im Gesundheitswesen und der Umgang mit dem demografischen Wandel beherrschende Themen. So auch im noch jungen Jahr 2012. Die betriebliche Gesundheitsförderung kann hier ein Schlüsselfaktor sein: Je nach Berechnung verringern gesundheitsfördernde Maßnahmen bringt später die Kosten bei der medizinischen Behandlung.

Kaum hat das neue Jahr begonnen, machen zwei Meldungen aus der Gesundheits- und Sozialpolitik Schlagzeilen: Der bayerische Ministerpräsident Seehofer meldet Zweifel an der Rente mit 67 an, während der Spiegel Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, der zufolge knapp ein Viertel der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland auf Verwaltungskosten fallen.

Einerseits zieht der demografische Wandel und und somit die knappe Rentenfinanzierung die Frage nach der Leistungsfähigkeit im Alter nach sich. Experten befürchten, dass der Anstieg des Renteneintrittsalters für viele Menschen faktisch eine Rentenkürzung bedeutet, da sie nicht in der Lage sein werden, bis zu ihrem 67. Lebensjahr beruflich aktiv zu sein. Ein weiteres Problem sind die steigenden Kosten im Gesundheitswesen.

Dies stellt eine enorme Belastung der gesamten Volkswirtschaft dar. Mit den Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung könnte auf effiziente Weise entgegen gewirkt werden.

Laut einer Studie der Strategieberatung Booz & Company zahlt sich jeder Euro, der in die betriebliche Prävention investiert wird, auf volkswirtschaftlicher Ebene mit fünf bis 16 Euro aus – je nach Art und Umfang der Maßnahme. 76 Prozent der Ausfälle, die durch chronische Erkrankungen entstehen, könnten laut VWL-Professor Peter Oberender durch Prävention verhindert werden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent der Arbeitsunfähigkeitszeiten durch Maßnahmen der Unternehmen vermeidbar sind.

Quelle: Bayerischer Heilbäder-Verband e.V

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